J Ü R G E N   F O R S T E R        D R U C K G R A F I K   ·   Z E I C H N U N G   ·   O B J E K T E

 

 

Linien, Flächen und seriell geordnete Kleinformen setzen in meinen druckgrafischen und zeichnerischen Arbeiten

die wichtigen gestalterischen Akzente. In der Komposition sind Reduktion und Geometrie wichtige Leitlinien.

 

Unterschiedliche Erscheinungsformen der Linie, variabel gestaltete und sich wiederholende Strukturen

sind Grundmuster für das Entstehen grafischer Rhythmen und visueller Vibrationen. Viele Arbeiten zeigen eine geometrisierte und gleichzeitig aus der strengen Geometrie gelöste Formenwelt – ein gegenläufiger Prozess, der bewusst Spannungsfelder provoziert.

 

Die Arbeiten zeigen keine symbolhaften Inhalte außerhalb des Bildraums, sondern stehen für sich selbst.

Das Fehlen von Hinweisen auf reale Gegebenheiten und Zeichen gibt Raum für visuelle Vieldeutigkeit und ermöglicht

unterschiedliche Lesarten und Betrachtungsweisen.

 

Der Kontrast von transparenten und geschlossenen Farbflächen führt in vielen Arbeiten zu einem Wahrnehmungswechsel zwischen Oberfläche und Raumtiefe. Überschneidungen und Verflechtungen ergeben sich in den grafischen Blättern häufig durch die Kombination unterschiedlicher Druck- und Darstellungstechniken.